Geschichte der Firma G.Gauterin e.K.

In einer fast vergessenen Zeit, in der einst Transmissionen zum Antrieb der rein  mechanischen Arbeitsmittel installiert waren, Kundenbesuche und Lieferungen mit Pferd und Kutsche erledigt wurden, gründete im Jahr 1892 Louis Gustave Gauterin, ein Denker und Entwickler, die Mechanische Werkstatt „Gauterin“ in Friedrichsdorf.

Die traditionsbewussten Hugenotten belieferten anfangs namenhafte Firmen wie Braun, reparierten Fahrräder und bauten Nähmaschinen. Zu dieser Zeit wurde der wohl bekannteste Lehrling ausgebildet, sein Name war Karl Willy Wagner. Der spätere Professor und Doktor war Mitbegründer der Theorie der elektrischen Filter. Den Grundstein in die heutige, durch den Computer unterstützte Metallbearbeitung, geht auf Gerhard Gauterin zurück, der im Jahr 1938 geborene Enkel von Louis Gustave Gauterin.

Für Gerhard Gauterin habe es schon immer festgestanden, einmal in der gleichen Werkstatt zu arbeiten wie es sein Großvater und Vater getan haben.
Nachdem er das Mechaniker Handwerk in Frankfurt und das Ingenieurstudium in Friedberg absolvierte, führte dieser den Betrieb ab 1973 alleine fort.
Sein Vater Gustav Gauterin arbeitete aktiv noch bis ins hohe Alter im Betrieb mit. Bedauerlicher Weise erlebte er 1982, die Anschaffung der ersten CNC Maschinen und die damit verbundene technische Weiterentwicklung der Computergesteuerten Bearbeitungszentren nicht mehr mit. Dieses hätte ihn zu tiefst beeindruckt. Seit 2005 führt das traditionsbehaftete Familienunternehmen Ulrich Mittag, Neffe von Gerhard Gauterin, in der 4. Generation unter dem Motto Präzision aus Tradition fort. Unterstützt wird er seit Februar 2013 dabei tatkräftig von seinem Sohn Markus Mittag.